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Werkstätten

Praxisraum Holzverarbeitung

In der Praxiswerkstatt Holz erlernen die Fachschüler/innen die wichtigsten fachtechnologischen Lerninhalte. Die Fachschüler/innen erlernen einfache Zeichnungen und Holzlisten zu erstellen, um das theoretische Wissen dann in die Praxis umzusetzen (verschiedene Holzverbindungen, Abrichten, Bohren, Nuten, Drechseln von Gebrauchsgegenständen).

Die Vorschriften der Arbeitssicherheit in der Werkstätte und an den Holzbearbeitungsmaschinen werden den Fachschüler/innen vermittelt. (Sicherheitsschilder/Arbeitsbekleidung/Lärmpegel)

In der Praxiswerkstatt Holz arbeiten Schüler/innen in Gruppen von bis zu 8 Personen.

Schülerin beim Arbeiten in der HolzwerkstattViele Schüler/innen nehmen die Gelegenheit wahr, nach dem Besuch der Fachschule einen zweiten Beruf zu erlernen. Der Lehrplan wurde mit jenem der Berufsschulen abgestimmt, was heißt, dass die Schüler/innen nach drei landwirtschaftlichen Fachschuljahren in die zweite Klasse der Berufsschule bzw. in die Fachschulen für Holz  einsteigen können.


Praxisraum Landtechnik

Praxis LandtechnikIn der Praxiswerkstatt Landtechnik wird in Gruppen mit bis zu 8 Schülern gearbeitet. Das Tragen von Sicherheitsschuhen und der restlichen persönlichen Schutzausrüstung wird von Beginn an verlangt und von den Schülern befolgt.

Im Fachbereich Physik/ Landtechnik wird den zukünftigen Jungbauern/ bäuerinnen die sorgfaltige Maschinenwartung und -pflege nahegelegt.

Die verschiedenen mechanischen, elektronischen, thermischen und chemischen Vorgänge werden im mehrheitlich theoretischen Teil des ersten Jahres erklärt. Im zweiten und dritten Schuljahr wird in den Praxiseinheiten das in der Theorie Erlernte umgesetzt und dadurch vertieft.

Die Schüler/innen sollen nach Abschluss der Schule in der Lage sein, die hofeigenen Maschinen und Geräte fachgerecht und kontinuierlich zu warten. Dadurch bleibt der Maschinenpark länger funktionstüchtig; der/die Betriebsleiter/in kann sich großteils Ausgaben für kostspielige Reparaturen sparen.

Als spezielle Fertigkeit wird zudem das selbstständige Erkennen von Fehlern und Störungen antrainiert, damit die Jungbauern in kritischen Situationen richtig reagieren können.


Praxisraum Metallverarbeitung

Die Metallwerkstatt besteht aus zwei Räumen:

  • Bankraum und 
  • Schweißraum.

Im Bankraum sind 12 Arbeitsplätze. Bei jedem Arbeitsplatz steht ein Schraubstock mit verschiedenen Bankwerkzeugen wie z. B. Feilen, Körner, Winkel, Zirkel bereit.

Außerdem sind eine Ständerbohrmaschine, eine Bandsäge, Schmiedeesse mit Amboss, Presse und verschiedene Schleifeinrichtungen vorhanden.

Praxis MetallverarbeitungDer Schweißraum besteht aus 10 Schweißkabinen mit je einem Lichtbogenschweißgerät. Zusätzlich sind im Schweißraum 2 Schutzgasschweißgeräte und ein WIG-Schweißgerät vorhanden.

Die Schüler bekommen Grundkenntnisse der Metallverarbeitung in Theorie und Praxis vermittelt. Werkstoffkunde, Arbeitskunde, Winkel an Schneiden, Korrosion und Unfallverhütung stehen auf dem Programm. Anhand der Herstellung eines Werkstückes verfestigen die Schüler/innen ihr theoretisches Wissen.

Sie lernen den Umgang mit den Handwerkzeugen, richtiges Messen, Ordnung am Arbeitsplatz sowie Gewindeschneiden, Bohren und Schleifen.

Außerdem erlernen sie das Schweißen mit dem Lichtbogenschweißgerät und erhalten Einblicke in die MAG- und WIG- Schweißtechnik.

Alle Maschinen und Geräte entsprechen den Sicherheitsbestimmungen.